12 SEO-Best-Practices, die du unbedingt kennen musst

SEO Best Practices

Über 90% aller Webseiten bekommen so gut wie keinen Traffic über Suchmaschinen Wenn du diese 12 Best Practices befolgst, gehörst du nicht zu ihnen.

Die SEO-Landschaft verändert sich zwar mit jedem Algorithmus-Update, aber egal was passiert, die besten SEO-Praktiken bleiben.

Strategien wie die Verwendung der richtigen Keywords, die Erstellung herausragenderr Inhalte und die Beschaffung von Backlinks werden immer der Schlüssel zum Erfolg bei Google und Co sein.

Woher weiß ich das? Google verrät uns zwar nicht genau, wie wir für Suchbegriffe ranken sollen, aber wir können mit Reverse Engineering eine ganze Menge ableiten. Google will den Nutzern die besten Ergebnisse für ihre Suchanfragen liefern. Es ist also in ihrem Interesse, die besten Ergebnisse aus den zuverlässigsten Quellen anzuzeigen.

Alle SEO Best Practices dienen also dazu, großartige, nutzerfreundliche Inhalte zu erstellen oder Autoritätssignale aufzubauen.

Dieser Beitrag ist eine Liste mit 12 SEO Best Practices, die du unbedingt kennen musst. Der Rest der SEO-Welt ändert sich ständig. Diese SEO Best Practices tun das nicht.

Verwende relevante Keywords

Die erste SEO-Best-Practice ist die Verwendung relevanter Keywords für deine Inhalte. Dabei ist eine strategische Keyword-Planung und konsequente Umsetzung das Entscheidende. Die Crawler von Google durchsuchen jede Webseite im Internet, um festzustellen, welche für eine bestimmte Suchanfrage ranken sollte. Google selbst sagt: „Wenn Crawler eine Webseite finden, geben unsere Systeme den Inhalt der Seite wieder, genau wie ein Browser es tut. Wir nehmen wichtige Signale zur Kenntnis – von Keywords bis hin zur Aktualität der Website – und halten all dies im Suchindex fest.“

Besonders wichtig sind sie an ein paar wichtigen Stellen:

  • Seitentitel: 47% der Besucher springen sofort wieder von einer Seite ab. Webcrawler sind ebenso wankelmütig. Achte darauf, dass dein Seitentitel Keywords enthält, die mit der Suchanfrage zusammenhängen. Außerdem wird dein Seitentitel standardmäßig auf der Google-Suchergebnisseite (SERP) angezeigt – ein weiterer guter Grund, strategisch relavante Keywords einzubauen.
  • Früh im Inhalt: Aus demselben Grund sollten deine Keywords auch am Anfang deines Textes stehen. Wie die Suchenden legt auch Google mehr Gewicht auf den oberen Teil einer Webseite.
  • E-Commerce-Produktseiten: E-Commerce-Produktseiten sollten ebenfalls deine Ziel-Keywords enthalten. Selbst wenn dein Produkt „Blumeninsel“ heißt, wäre es klug, „Grünes Leinenkleid“ auf der Produktseite zu erwähnen, damit Google weiß, was dein Produkt eigentlich ist. Beschreibe den Inhalt deines Produktes genau.
  • Startseite: Deine Homepage sollte Keywords enthalten, die die ganze Website zusammenbringen. Wenn du eine Website hast, die sich mit Bewertungen von Autoteilen befasst, bist du besser positioniert, um für Longtail-Keywords in deinen Beiträgen und Seiten zu ranken, wenn du „Auto“ und „Bewertungen“ auf deiner Homepage verwendest. Dies ist ein weiteres Signal, das Google zeigt, worum es auf deiner Website geht.
  • Die natürliche Sprachverarbeitung von Google kann die Absicht eines Suchenden verstehen. Glaube also nicht, dass du deine Inhalte mit Keywords „vollstopfen“ musst, aber versuche auf jeden Fall, deine Keywords (und semantisch ähnliche Keywords und Phrasen) in deinem Inhalt zu verwenden.

Optimiere deinen Inhalt

Vor allem als Bloggerin oder Blogger ist der Inhalt entscheidend! Die Erstellung herausragender Inhalte ist meiner Meinung nach der wichtigste Faktor für die Suchmaschinenoptimierung.

Es gibt dabei einige Regeln, die du befolgen solltest, wenn du gut ranken willst:

  • Beginne stark: Du musst nicht nur frühzeitig Keywords verwenden, sondern auch den Anfang deiner Blogbeiträge anziehend gestalten. Auch hier sind die Absprungraten hoch und du musst die Aufmerksamkeit deiner Besucher sofort erregen.
  • Abwechslung: Dichte Absätze können schwer zu lesen sein, besonders auf dem Handy. Die besten Websites verwenden eine Mischung aus Absätzen, unterschiedlichen Satzlängen, Aufzählungszeichen, nummerierten Listen, Bildern und vielem mehr, um ihre Blogbeiträge lesbarer und interessanter zu machen.
  • Klare Gliederung: Nutze Überschriften und Abstände, um deine Inhalte in Abschnitte zu unterteilen, damit sie leicht zu überfliegen sind. Es ist nicht intuitiv, aber überschaubare Inhalte halten die Leute auf der Seite.
  • Details: Allgemeine Informationen sind nicht umsetzbar. Du musst deinem Leser genau sagen, was er tun soll und wie er es tun soll. Verwende Daten, Screenshots und alles andere, damit du die Frage eines Nutzers kompetent beantworten kannst.
  • Länge: Die meisten Blogbeiträge, die gut abschneiden, sind sehr umfangreich – und lang. In den meisten Suchbereichen schneiden längere Beiträge besser ab. Längere Beiträge halten die Besucher länger auf deiner Seite und signalisieren Google, dass dein Beitrag sehr umfangreich ist.

Aktualisiere deinen Inhalt

Die Aktualisierung alter Inhalte ist in manchen Suchbranchen wichtiger als in anderen. Aber im Allgemeinen sollten deine Inhalte so aktuell sein, dass sie die Suchintention des Suchenden erfüllen.

Bei E-Commerce-Produkten ist frischer Inhalt wirklich keine große Sache. Die gleiche Produktseite für ein weißes T-Shirt sollte heute, morgen und in fünf Jahren noch gut funktionieren. Aber eine Nachrichtenseite kommt nicht damit durch, dass sie die Schlagzeilen von gestern auf ihrer Homepage anzeigt.

Um herauszufinden, ob du in einer Branche tätig bist, die Wert auf Aktualität legt, sieh dir einfach die Google SERP an. Aktualisieren deine Konkurrenten ihre Inhalte? Siehst du das aktuelle Jahr in Klammern (z.B. „[2022]“) bei jedem Suchergebnis? Dies sind einige einfache Indikatoren, auf die du achten kannst.

Auf jeden Fall schätzt Google aktive Websites, daher ist es ratsam, wenn du ab und zu ältere Inhalte aktualisierst. Jedes Mal, wenn Google deine Website crawlt, sucht es nach neuen Inhalten; Websites, die aktiv aktualisiert werden, sind frischer. Außerdem werden Websites, die häufig aktualisiert werden, häufiger von Google gecrawlt – das bedeutet, dass deine Inhalte schneller ranken.

URL Best Practices

URLs teilen Suchenden und Google mit, worum es in den Inhalten auf der Seite geht. John Mueller von Google hat offen gesagt, dass URLs Google helfen zu verstehen, worum es auf einer Seite geht. Auch wenn URLs nicht der wichtigste Ranking-Faktor sind, gibt es doch einige Best Practices, die du beachten solltest:

Wie bei deinen anderen Inhalten solltest du auch in deinen URLs möglichst aussagekräftige Keywords verwenden.

Kürzere URLs sind tendenziell besser als lange (Quelle). Betrachte das mit Vorsicht, aber du solltest versuchen, gerade genug Informationen in deine URLs einzubauen, ohne viel Bedeutung zu verlieren. Entferne „Bindewörter“ wie „ein“, „und“, „aber“ usw. Verwende Bindestriche (-) und keine Unterstriche (_) oder ähnliches, um Wörter in deinen URLs zu trennen.

Verwende eine Ordnerstruktur, die Sinn macht. Wenn du eine E-Commerce-Website hast, solltest du die Produkte für Männer in einem Ordner /herren oder /maenner und die für Frauen in einem Ordner /damen oder /frauen unterbringen (oder eine andere Struktur verwenden, die für deinen Anwendungsfall sinnvoll ist). Hinweis: Du brauchst keine Ordnerstruktur, aber wenn du eine komplizierte Website mit vielen Kategorien hast, ist sie von Vorteil.

Du solltest auch darauf achten, dass du Weiterleitungen verwendest, wenn du alte Seiten abschaffst. Wenn dein Blogbeitrag einfach nicht mehr gut ist, kannst du die Seite löschen, solange du sie dann auf eine andere Seite auf deiner Website weiterleitest, die damit in Verbindung steht. Wenn du WordPress verwendest, machen Tools wie Yoast Weiterleitungen zu einem Kinderspiel. Shopify, Wix und viele andere Website-Builder haben Funktionen zur URL-Weiterleitung integriert.

Website-Geschwindigkeit

53% der mobilen Nutzer brechen eine Seite ab, die länger als 3 Sekunden zum Laden braucht.

Die Geschwindigkeit einer Website ist ein wichtiger Faktor für SEO. Langsame Websites sind nicht nur frustrierend für die Nutzer, sie wirken sich auch negativ auf das Ranking aus. Besonders seit dem Algorithmus-Update 2021 nimmt Google die Geschwindigkeit von Websites sehr ernst. Dies erkennt man auch daran, dass die Core Web Vitals in der Google Search Console ein integrativer Bestandteil geworden sind. Die COre Web VItals werden seit Mai 2021 zur Beschreibung der Nutzerfreundlichkeit herangezogen und bestehen aus drei Werten (Largest Contentful Paint (LCP), First Input Delay (FID), Cumulative Layout Shift (CLS)), die sich vor allem mit der Art und Geschwindigkeit befassen, mit der sich eine Webseite aufbaut. Lange Wartezeiten sind schlichtweg ein NoGo für eine nutzerfreundliche Webseite, was durch die zunehmende mobile Nutzung noch verstärkt wird.

Die gute Nachricht ist, dass die meisten modernen Websites und modernen Webhoster schnell genug sind. Wenn du dir nicht sicher bist, wie es um deine Website bestellt ist, kannst du ein Google Lighthouse Audit durchführen, um festzustellen, ob die Geschwindigkeit ein Problem darstellt oder nicht.

Wenn ja, gibt es ein paar einfache Lösungen:

  • Aktualisiere dein Hosting-Angebot: Die meisten Webhoster wie ionos, strato, web.de und andere haben schnellere Tarife. Meistens sind die untersten Stufen „Shared Hosting“-Systeme, bei denen du dir die Server mit anderen Websites teilst. Du kannst deine Website auch selbst hosten, wenn du dich dazu in der Lage fühlst!
  • Entferne unnötige Plugins, Dateien, JavaScript und CSS. Wenn du sie entfernst, wird der Server weniger belastet.
  • Speicher: Du kannst den Speicherplatz auf deiner Website erhöhen, damit mehr Skripte gleichzeitig ausgeführt werden können. Das kannst du wahrscheinlich in den Einstellungen deiner Website oder über deinen Hoster machen.
  • Bilder: Komprimiere Bilder vor dem Hochladen mit einem Tool wie ImageOptim.
  • Nutze ein CDN: Wenn du viele Bilder hast, beispielsweise in einem Onlineshop, kannst du ein Content Delivery Network (CDN) nutzen, um deine Bilder dynamisch auszuliefern und so die Geschwindigkeit zu erhöhen.

Optimiere deine Bilder

Bilder sind eine hervorragende Möglichkeit, dein Produkt zu präsentieren oder dem Leser mehr Kontext zu geben.

Die Best Practices für die Bildoptimierung sind den Best Practices für Keywords sehr ähnlich. Du solltest dein Keyword im Dateinamen, im Titel und im Alternativtext (Alt-Text) verwenden. Das war’s schon. Bevor du also ein Bild mit dem Namen „Bildschirmfoto vom 2022-05-18 18-27-42“ hochlädst, solltest du überlegen, ob du es nicht in einen Namen umbenennen willst, der das Bild besser beschreibt und Schlüsselwörter enthält.

Bei den meisten modernen Website-Buildern (einschließlich WordPress und Shopify) kannst du auch einen Alt-Text zu einem Bild hinzufügen. Alt-Text ist ein Text, der beschreibt, was das Bild für Browser ist, die keine Bilder darstellen, und für sehbehinderte Webbrowser. Obwohl er nur ein kleiner Ranking-Faktor ist, wäre es nachlässig, den Alt-Text nicht zu erwähnen.

Die Optimierung von Bildern ist besonders wichtig für E-Commerce-SEO. Etwa 27% aller Suchanfragen sind Bildersuchen oder Shoppingsuchen – und viele davon sind Suchanfragen nach Kleidung, Möbeln, Haushaltsgeräten und anderen E-Commerce-Produkten. Sorge dafür, dass du deine Bilder optimierst!

Sitemap Best Practices

Eine XML-Sitemap ist ein Dokument, das die Struktur deiner Website enthält. Die Sitemap wird von Google verwendet, um deine Website zu organisieren und zu verstehen.

Eine Sitemap ist einfach eine Liste aller URLs auf deiner Website. Es ist nicht unbedingt notwendig, eine Sitemap zu haben, aber sie hilft Google auf jeden Fall dabei, besser zu verstehen, wie deine Website gelesen und katalogisiert werden sollte.

Wenn du eine Website mit Shopify, Wix oder WordPress erstellst, hast du wahrscheinlich schon standardmäßig eine rudimentäre Sitemap – du musst dir also keine Sorgen machen. WordPress SEO-Plugins wie Yoast und Rank Math können umfassendere Sitemaps erstellen.

Um deine Sitemap zu sehen, gibst du deinen Domainnamen ein, z. B. https://klickwerke.de, mit folgenden Endungen

  • /sitemap.xml
  • /sitemap_index.xml
  • /post-sitemap.xml
  • /page-sitemap.xml

Sitemap-Probleme treten am häufigsten bei individuell erstellten Webseiten auf.

Sicherheit und Zuverlässigkeit der Website

Warst du schon einmal auf einer Website und wurdest mit der gefürchteten Warnung „Ihre Verbindung ist nicht sicher“ begrüßt?

Wenn deine Sicherheit gefährdet ist und du eine Abstrafung oder eine de-indexierte Seite bekommst, kann das verheerende Folgen für deine Suchmaschinenoptimierung haben. Das wichtigste Signal für die Sicherheit einer Website ist ein SSL-Zertifikat.

SSL-Zertifikate ermöglichen es Websites, von HTTP zu HTTPS zu wechseln, was eine sicherere Übertragung ermöglicht. Ein SSL-Zertifikat enthält den öffentlichen Schlüssel der Website und die Identität der Website sowie weitere Informationen.

Es ist im Grunde ein Vertrauenssignal für Google. Google möchte nicht, dass die Daten seiner Nutzer/innen kompromittiert werden, also solltest du sicherstellen, dass du ein SSL-Zertifikat hast.

Die gute Nachricht ist, dass es sehr einfach ist, ein SSL zu bekommen. Die meisten seriösen Webhoster haben einen einfachen Zusatz für eine SSL-Lizenz. Für nur ein paar Euro im Monat oder z.T. kostenlos kannst du sicherstellen, dass deine Website für Suchende und Google sicher ist. Eine sichere Website ist daher eine weitere SEO-Best-Practice.

Optimiere deine Meta-Angaben für SERP

Meta-Titel und Beschreibungen sind kein Ranking-Faktor, aber sie sind eine Möglichkeit, Menschen zu überzeugen und zu deinem Inhalt zu führen.

Solange es eine Google-SERP gibt, wird eine möglichst gute Platzierung in den Google-Suchergebnissen dazu führen, dass Besucher auf deine Seite kommen. Deshalb optimiere deine Meta-Beschreibungen so, dass sie anklickbar sind bzw. Anreize zum Klicken geben.

Die meisten Plattformen wie Shopify und WordPress ermöglichen es dir, deine Meta-Titel und Meta-Beschreibungen zu bearbeiten, sobald du einen Beitrag erstellt oder eine Produktseite online gestellt hast. Sieh dir die Google SERP an, um zu sehen, was andere in deinem Bereich mit ihren Meta-Beschreibungen machen. Wahrscheinlich enthalten sie Keywords in der Beschreibung, vielleicht auch Jahreszahlen oder Hinweise auf aktuelle Aktualisierungen (Daten).

Vielleicht haben sie sogar Sterne oder andere strukturierte Daten, die die Ergebnisse vollständiger und klickbarer erscheinen lassen. Strukturierte Daten klingen kompliziert – aber das sind sie nicht.

Strukturierte Daten sind ein standardisiertes Format für die Bereitstellung von Informationen über eine Seite und die Klassifizierung des Seiteninhalts; zum Beispiel auf einer Rezeptseite die Zutaten, die Kochzeit und -temperatur, die Kalorien usw. Oder auf einer Bewertungsseite die Anzahl der Sterne von fünf, die ein Produkt deiner Meinung nach erhält. Strukturierte Daten machen Google zu 100% klar, worum es auf einer Seite geht.

Während strukturierte Daten im Code enthalten sind, gibt es für die meisten Website-Builder eine Reihe von Plugins, mit denen du strukturierte Daten zu deinen Seiten hinzufügen kannst. Hinweis: Strukturierte Daten gelten nur für bestimmte Arten von Seiten. Sie werden am häufigsten für E-Commerce-Seiten, Produktbewertungen, Veranstaltungsseiten, lokale Unternehmen und einige andere Anwendungsfälle verwendet.

Strukturierte Daten sind nicht unbedingt notwendig für dein Suchranking, aber sie sind definitiv eine Möglichkeit, dich in den SERP hervorzuheben.

Ja, deine UI und UX sind für die Suchmaschinenoptimierung von großer Bedeutung. Websites mit einem guten Benutzererlebnis und einer Benutzeroberfläche sind angenehm zu nutzen. Denk daran, wann du das letzte Mal auf Airbnb, Amazon oder der Spiegel warst. Hattest du Probleme, das zu finden, wonach du gesucht hast? Wahrscheinlich nicht.

Websites mit guter Benutzerfreundlichkeit stehen in der Regel ganz oben in der Google SERP. Sie halten die Nutzer länger auf der Seite, sind vertrauenswürdiger und bieten den Nutzern ein viel besseres Erlebnis.

SEO Best Practices für UI und UX sind:

  • Verwende eine logische Website-Hierarchie: Ja, deine URL-Struktur ist wichtig. Wie im Abschnitt über die URL in diesem Beitrag beschrieben, ermöglicht eine logische Hierarchie den Nutzern eine einfache Navigation und hält sie länger auf der Seite.
  • Verwende Menüs: Es gibt eine „3er-Regel“, wenn es um die UX einer Website geht. Ein Nutzer sollte nicht mehr als drei Klicks brauchen, um zu einer Seite auf deiner Website zu gelangen. Das ist zwar eine sehr allgemeine Faustregel, aber sie verdeutlicht, wie wichtig Menüs und eindeutige Benutzerpfade sind. Ohne Menüs können sich die Nutzer/innen verirren und werden deine Website wahrscheinlich verlassen, um sich auf andere Seiten zu begeben.
  • Verwende Breadcrumbs: Wenn du auf einer Seite bist, ist es gut, wenn du zurückgehen kannst. Breadcrumbs sind anklickbare Links, die sich meist oben auf einer Seite befinden und eine einfache Navigation ermöglichen. Auf vielen E-Commerce-Seiten siehst du zum Beispiel etwas, das so aussieht: BEKLEIDUNG > MÄNNERBEKLEIDUNG > MÄNNERSCHUHE > ADIDAS SCHUHE. Das hilft dem Nutzer nur, auf dumme und einfache Weise von einem Ort zum anderen zu gelangen.

UI und UX sind die Grundlage für produktorientiertes SEO. Die Beantwortung von Fragen wie „Wie findet uns der Nutzer?“ und „Wie erlebt der Nutzer unsere Seite?“ führt dich auf den richtigen Weg, um ein großartiges Nutzererlebnis für Suchende zu schaffen.

Über Links gelangen die Crawler von Google von einer Seite zur nächsten, wenn sie Inhalte indexieren und eine Karte des Webs erstellen. Je mehr Links (bis zu einem gewissen Grad!) Google auf deiner Website sieht, desto reichhaltiger und zuverlässiger sind deine Inhalte – und desto mehr Seiten werden schneller indexiert. Es gibt drei Arten von Links, die für SEOs am wichtigsten sind.

Externe Links sind Links von deiner Seite zu anderen Seiten. Sie werden am häufigsten in langen Inhalten verwendet, um Quellen zu zitieren oder den Nutzern andere nützliche Informationen zu liefern, die nicht auf deiner Website zu finden sind. Es klingt zwar kontraintuitiv, Nutzer von deiner Website wegzulocken, aber Google mag das. Ganz einfach: Wenn du auf andere Quellen verlinkst, weiß Google, dass dir die Qualität wichtiger ist als deine eigenen egoistischen SEO-Wünsche. Ich habe festgestellt, dass Beiträge, in denen ich auf äußerst zuverlässige Quellen verweise, besser abschneiden als solche, in denen ich das nicht tue. Zu diesen Quellen gehören Quellen, die aus erster Hand recherchiert wurden (.edu-Websites, medizinische Fachzeitschriften und Finanzdaten) und andere große, angesehene Quellen. Nutze die Domain-Autorität als Indikator für Autorität. Die meisten SEO-Tools bieten eine Domain-Autoritätsbewertung für jede Website im Internet an.

Interne Verlinkung ist die Praxis, auf relevante Inhalte auf deiner eigenen Website zu verlinken, um die Sichtbarkeit dieser Inhalte für Suchmaschinen zu erhöhen. Wie externe Links sind auch interne Links eine Möglichkeit, dem Nutzer besonders relevante Informationen zu liefern. Außerdem ist dies eine gute Möglichkeit, um die Crawler von Google dazu zu bringen, alle deine neuen und alten Inhalte zu indizieren. Außerdem kann eine solide interne Verlinkung Nutzer auf Seiten leiten, die für dein Unternehmen umsatzfördernd sind.

Backlinks sind die treibende Kraft hinter einer effektiven SEO-Kampagne. Backlinks sind die Art von Links, an die die meisten Marketer denken, wenn sie über Linkstrategien nachdenken. Google betrachtet Backlinks als Vertrauensbeweis. Überleg mal: Vertraust du eher einer Website, die von tausenden anderen Websites zitiert wird, oder einer, die von niemandem zitiert wird? Besonders im Zeitalter von Fake News sieht Google Backlinks als eines der stärksten Ranking-Signale an. Backlinking ist ein Thema, das viel mehr Diskussion erfordert, als dieser Blogbeitrag zulässt.

Nutze die Google Search Console

Die Google Search Console ist ein kostenloses Tool, das dir Aufschluss darüber gibt, wie deine Website in Google erscheint, welche Seiten indexiert sind, wie nutzerfreundlich deine Website ist und ermöglicht dir generell zu verstehen, wie Google deine Seite sieht und bewertet. Mit der Google Search Console kannst du sehen, wo der Googlebot Probleme mit deiner Website gefunden hat, z. B. Seiten, die nicht indizierbar sind, ob Seiten durch robots.txt blockiert werden und URLs, die nicht zugänglich sind.

Die Search Console ist eine Fülle von Informationen. Du kannst sehen:

  • Herausfinden, ob Google Probleme mit der Indizierung deiner Website hat (aufgrund technischer Probleme mit der Website)
  • die Suchanfragen einsehen, die Besucher auf deine Website führen
  • Google bitten, einen bestimmten Inhalt neu zu indexieren
  • Core Web Vitals einsehen
  • Nutzerfreundlichkeit für Mobilgeräte erkennen
  • uvm.

Ich verwende die Search Console gerne, um Artikel zu identifizieren, die auf der ersten Seite der SERP ganz unten stehen. Diese sind reif für eine Optimierung, denn der Aufwand wird wahrscheinlich mit viel mehr Traffic belohnt. Wenn du von Position 10 auf Position eins gehst, wird sich dein Traffic verzehnfachen. Wenn du aber von Position 20 auf Position 10 gehst, wird sich das nicht so stark auswirken.

Die Search Console ist die bewährteste Methode, mit Google ‚in Kontakt zu treten‘. Die meisten erfahrenen SEOs nutzen sie aus gutem Grund. Außerdem ist sie kostenlos! Die Verwendung der Google Search Console ist daher eine weitere SEO-Best-Practie. Das Pendant bei Bing lautet Bing Webmaster Tools und ist ebenfalls zu empfehlen.

Fazit

Google ist konsequent in seinem Bestreben, seinen Nutzern großartige Inhalte zu zeigen.

Alle aufgeführten Best Practices sind wichtig, um Google heute und in Zukunft zufrieden zu stellen. Du kannst dich darauf verlassen, dass sich daran in absehbarer Zeit nichts ändern wird.

Um es noch einmal zusammenzufassen:

  • Stelle sicher, dass deine Website zugänglich und schnell ist, indem du ein SSL-Zertifikat und Geschwindigkeitsoptimierungen vornimmst.
  • Achte darauf, dass deine Inhalte an den richtigen Stellen mit Relevanten Keywords versehen sind, dass sie frisch und lesbar sind und dass sie die Suchanfrage des Nutzers vollständig beantworten.
  • Achte darauf, dass du Backlinking und interne Verlinkung einsetzt, um ein Netz von Inhalten zu schaffen, dem Google leicht folgen kann, um deine Seiten zu indexieren.
  • Schließlich musst du sicherstellen, dass deine Website durch eine gute UX/UI und eine logische Sitemap navigierbar ist und von Google indexiert werden kann.
  • Ein SEO-Tool ist eine gute Möglichkeit, deine Bemühungen zu verstärken und einige dieser Best Practices zu übernehmen. Ziehe ein Tool in Betracht, das dir bei der Keyword-Recherche, der Erstellung von Inhalten und dem Backlinkaufbau hilft.